Trockeneis – diesen Begriff haben sicher einige Menschen schon einmal gehört, ohne sich genaue Gedanken darüber gemacht zu haben, was das denn eigentlich ist. Trockeneis ist eigentlich ein Gas, welches unter gewissen Umständen einen festen Zustand annehmen kann. Nicht viele Gase weisen diese Eigenschaft auf. Kohlendioxid ist der Name dieses Gases, also eigentlich kennt jeder dieses Material. In Getränken, in Form von Kohlensäure, aber auch in der Luft nehmen die Menschen diese Verbindung jeden Tag auf, ohne sich darüber bewusst zu sein.
Trockeneis ist deswegen der Name dieses Materials, weil es, anders als das Eis, welches aus Wasser hergestellt wird, beim Auftauen, sprich, Erwärmen, nicht deine riesige Menge Wasser zurücklässt, sondern sofort wieder seine ursprüngliche Form, nämlich die des Gases, annimmt. Von einer geballten Ladung Trockeneis, die zum Beispiel zur Kühlung von Lebensmitteln während eines Transportes verwendet wird, bleibt also nichts übrig, außer Luft. So werden weder Verpackungen der Lebensmittel durchnässt, noch irgendwelche Nahrungsmittel durch Wasserkontakt geschmacklich verändert.
Trockeneis selbst ist absolut geruchsfrei und schmeckt nach nichts. Diese Eigenschaft macht es auch möglich, dass das Material in teigen Verwendung findet, in denen eine Homogenisierung, beispielsweise zwischen Fett und Wasser erzielt werden muss. Auch als Kühlmittel für Nahrung, wie zum Beispiel das Catering während einer Flugreise, kommt Trockeneis in Frage.
Trockeneis hemmt auch das Wachstum von Bakterien und weist somit einige wichtige hygienische Aspekte auf. Es ist komplett ungiftig, egal, ob bei Hautkontakt oder Verzehr. Außerdem ist es absolut nicht entzündlich, was in Punkto Sicherheit eine Rolle spielen kann. Weiterer großer Pluspunkt von Trockeneis ist seine Eigenschaft, nicht mit anderen Substanzen zu reagieren; es ist inert.
